Das Brot vorbereiten: Beginnen Sie damit, das altbackene Weißbrot in kleine Würfel zu schneiden. Es ist wichtig, dass das Brot gut durchgetrocknet ist, da es die heiße Milch besser aufsaugt. Geben Sie die Brotstücke in eine große Schüssel und gießen Sie die heiße Milch darüber. Decken Sie die Schüssel ab und lassen Sie das Brot 20-30 Minuten ziehen, bis es vollständig weich ist. Diese Methode sorgt dafür, dass die Knödel später eine saftige Konsistenz haben.
Zwiebeln andünsten: Während das Brot zieht, erhitzen Sie die Butter in einer Pfanne und dünsten die Zwiebelwürfel darin glasig. Achten Sie darauf, dass die Zwiebeln nicht braun werden, da dies den Geschmack beeinträchtigen könnte. Geben Sie die Zwiebeln anschließend zu der eingeweichten Brotmasse.
Die Masse vermengen: In einer separaten Schüssel verquirlen Sie die Eier und geben sie zusammen mit dem optional gebratenen Speck, der fein gehackten Petersilie, Salz, Pfeffer und der frisch geriebenen Muskatnuss zur Brotmasse. Verwenden Sie Ihre Hände, um die Zutaten gut miteinander zu vermengen, bis eine gleichmäßige, formbare Masse entsteht. Sollte die Masse zu feucht sein, fügen Sie nach Bedarf Semmelbrösel hinzu, um die Konsistenz anzupassen.
Knödel formen: Mit angefeuchteten Händen formen Sie nun die Knödel. Die Größe sollte etwa der eines Tennisballs entsprechen, was traditionell für Semmelknödel üblich ist. Durch das Anfeuchten der Hände verhindern Sie, dass die Knödelmasse an den Fingern klebt.
Knödel garen: Bringen Sie einen großen Topf mit gesalzenem Wasser zum Kochen und reduzieren Sie die Hitze, sodass das Wasser nur noch leicht siedet. Geben Sie die Knödel vorsichtig in das Wasser und lassen Sie sie 15-20 Minuten ziehen. Achten Sie darauf, dass das Wasser nicht kocht, da die Knödel sonst auseinanderfallen könnten. Nach der Garzeit entnehmen Sie die Knödel mit einem Schaumlöffel.
Serviervorschläge: Traditionell werden sie als Beilage zu Rouladen, Sauerbraten oder Schweinebraten serviert. Doch auch in Kombination mit einer cremigen Pilzsoße oder als Beilage zu gebratenem Gemüse sind sie ein echter Genuss. Sie können sie auch mit etwas Butter und frischer Petersilie garnieren, um den Geschmack noch weiter zu verfeinern.